Stadtgeburtstag in Harleshausen

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Am Samstag, den 18.Februar 2017 in der Zeit von 15.00 bis 19.00 Uhr lädt die Stadt Kassel und der Ortsbeirat Harleshausen zum „Tag der Stadtgeschichte“ alle Kasseler, Kasselaner und Kasseläner auf den Ossenplatz (Wolfhager Str./Ecke Karlshafener Str.) ganz herzlich ein.

Spätestens seit dem 1100. Stadtjubiläum im Jahr 2013 ist der Stadtgeburtstag am 18. Fe- bruar fest im Veranstaltungskalender der Stadt Kassel etabliert. Reihum wird der Tag der Ersterwähnung in einem anderen Stadtteil gefeiert. Im Jahr 2017 richtet Harleshausen ein Fest für Groß und Klein aus.

Die Veranstalter empfehlen eine Anreise mit dem ÖPNV: Mit den Buslinien 10, 18, 19 und 24 der KVG ist der Ossenplatz an der Haltestelle Karlshafener Straße gut zu erreichen. Parkplätze stehen nur sehr begrenzt zur Verfügung.

Weitere Informationen zu Harleshausen finden Sie hier.

„Tag der Stadtgeschichte“: Das Programm findet sowohl drinnen als auch draußen statt

„Nach zwei Jahren im Saal haben wir uns in Abstimmung mit den Harleshäusern ent- schieden, den Stadtgeburtstag wieder draußen und mit vielen Menschen zu feiern“, sagt Oberbürgermeister Bertram Hilgen. Das Jahr 2017 biete sich dafür besonders an, weil der Tag der Ersterwähnung auf einen Samstag falle.

Gefeiert wird das historische Bürgerfest sowohl draußen auf dem Ossenplatz als auch in den Räumlichkeiten der Karlshafener Straße 2 und 3. Vereine, Initiativen und Bürger wa- ren eingeladen, den Stadtgeburtstag aktiv mit einem Beitrag zu gestalten. Das Ergebnis ist ein vielfältiges Programm für Jung und Alt, bei dem alle selbst aktiv werden und gleichzei- tig etwas über die Stadtgeschichte und Traditionen in Kassel lernen können.

Hier ein kleiner Einblick ins Programm:

  • 15.00 Uhr: Der neue Kassel-Song von Jot Piet (Ossenplatz)
  • 15.05 Uhr:  Eröffnung durch Oberbürgermeister Bertram Hilgen, Ortsvorsteher Reinhard Wintersperger und Organisator Carsten Höhre
  • 15.20 bis 15.35 Uhr: Liedervortrag des Sängerchors Harleshausen (Ossenplatz)
  • 15.30 bis 17.30 Uhr: Lesungen und Erzählungen von Dorothea Viehmann, Ritter Dietrich und Hartmut Müller (Erzählcafé, Karlshafener Straße 2)
  • 16.00 bis 16.45 Uhr: Konzert des mik – Blasorchesters (Ossenplatz)
  • 17.15 bis 17.35 Uhr: Vorführung historischer Fechter (Ossenplatz)
  • 18.00 bis 18.15 Uhr:  Posse „Der landgräfliche Rekrut“ (Bühne Gemeindesaal, Karlshafener Straße 4)
  • 18.15 Uhr: Ziehung der Quiz-Gewinner des Stadtmuseums (Bühne im Gemeindesaal Karlshafener  Straße 4)
  • 18.30 Uhr: Feuerzauber (Ossenplatz)

Mittelalterliche Schaukämpfer wollen ihre Kunst präsentieren, ebenso wird eine Kel- ten – Reenactmentgruppe mit dabei sein. Zugesagt hat auch Ricky Weber vom „Boule- vard der Herzen“ aus dem Stadtteil Mitte. Er bringt seinen Rixpixomat mit, eine Illustra-tionsmaschine, die Wunschbilder zeichnet. Konzerte, Chormusik, Mundart-Beiträ- ge, ein Kassel-Quiz und Feuerspucker tragen außerdem zur Unterhaltung bei. Leder oder Wolle einmal bearbeiten wie in alten Zeiten – das ermöglichen die Mitmachange- bote der verschiedenen Initiativen. Bei Aufführungen können die Besucherinnen und Besucher in die Geschichte Kassels eintauchen und beispielsweise bei der Urkunden-unterzeichnung im Jahr 913 dabei sein – der Geburtsstunde Kassels. Auch kulinarische Angebote, etwa Fettenbrote, eine Herkules-Suppe nach historischem Rezept, Waffeln, Glühwein und natürlich Kaffee und Kuchen gehören zum 1104. Geburtstagsfest dazu.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier.

Spätestens seit der 1100 Jahr-Feier vor drei Jahren ist der Geburtstag Kassels fest im Veranstaltungskalender der Stadt etabliert. In den vergangenen beiden Jahren hatten die Stadtteile Nordshausen und Kirchditmold die Feierlichkeiten ausgerichtet.

Hintergrund: Am 18. Februar 913 unterzeichnete König Konrad I. im damaligen Chassalla oder Chassella zwei Urkunden – die ersten schriftlichen Belege für die Existenz Kassels. Ausgehend vom Datum dieser sogenannten Ersterwähnungsurkunden feiert die Stadt Kas- sel seit dem 1100. Stadtjubiläum im Jahr 2013 jährlich Geburtstag. Ausrichter ist jeweils einer der 23 Kasseler Stadtteile.

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Nächste Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Energie

Die 9. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Energie findet am Donners- tag, den 16.Februar 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Magistrats im Kasseler Rathaus statt. Hier findet ihr die Einladung zur Sitzung.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Gesundheit schützen – Umweltzone einrichten, die Maßnahmen zur Luftreinhaltung in Kassel, ein Bericht über den Umsetzungsstand Nie- dertemperatur-Nahwärmenetz am Feldlager, das undichte Oberflächengewässer Mühl- bach, die Waschbärenpopulation in Kassel, die Moosflächen für saubere Luft, der Ener- giebericht städtische Gebäude sowie das Projekt Identifikation von Abfallbehältern.

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Oberbürgermeister-Wahl: Keine Wahlbenachrichtigung erhalten? Schnell handeln!

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Alle Wahlbenachrichtigungen für die in gut drei Wochen stattfindende Direktwahl des Oberbürgermeisters sollten seit Samstag, 12. Februar, im Kasseler Stadtgebiet postalisch zugestellt worden sein. Es kann in Einzelfällen aber durchaus vorkommen, dass einige Bürgerinnen und Bürger keine Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Möglicherweise sind diese Briefe dann auf dem Postweg verloren gegangen.

Wer jetzt noch keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, sollte sich schnellstmöglich im Briefwahlbüro der Stadt Kassel – im Bürgersaal des Rathauses oder telefonisch unter 0561 /787 8510 – erkundigen, ob man im Wählerverzeichnis eingetragen ist. Die Wahlbehörde weist darauf hin, dass der Eintrag im Wählerverzeichnis Voraussetzung ist, um an der Oberbürgermeister-Direktwahl teilnehmen zu können.

Informationen zur Wahl des Oberbürgermeisters finden sind auf den städtischen Inter- netseiten.

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Nächste Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Bildung

Die 8. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Schule, Jugend und Bildung findet am Mittwoch, den 15.Februar 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Ma- gistrats im Kasseler Rathaus statt. Hier findet ihr die Einladung zur Sitzung.

Themen sind u.a. die Gymnastikhalle der Unterneustädter Schule, notwendige zusätzliche Räume und Materialien für die Inklusion, die Konkretisierung des Prinzips „Die Ressource folgt dem Kind“, der Sachstand zur Umsetzung der Inklusion, das Konzept für die Schul-entwicklung in Bettenhausen, die Durchsetzung von Unterhaltsansprüchen Alleinerzie-hender durch die Stadt Kassel, die Sicherheit in der Paul-Julius-von-Reuter-Schule sowie die Raumsituation an Kasseler Schulen durch INTEA- und Intensivklassen.

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Die Südstadt wählt – Wir fragen nach

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Nächste Sitzung des Kulturausschusses

Die 6. öffentliche Sitzung des Ausschusses für Kultur findet am Dienstag, den 14. Fe- bruar 2017 von 17.00 bis 19.00 Uhr im Sitzungssaal des Magistrats im Kasseler Rat- haus statt. Hier findet ihr die Einladung zur Sitzung.

Auf der Tagesordnung stehen u.a. die Vorstellung des Konzeptes der documenta 14, die 2. Zusatzvereinbarung zum Theatervertrag, ein freier Eintritt in städtische Museen, der Raumbedarf der Stadt Kassel im Dock 4, der Bericht über die Situation der „freien Szene“ sowie ein Zeitplan für die Errichtung eines documenta-Institutes und die Nutzung des „dock4“.

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Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor

Die Schriftstellerin Karen Duve wird am Samstag, den 11.Februar 2017 um 17.00 Uhr im Kasseler Rathaus mit dem Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor ausge-zeichnet. Der Preis wird seit 1985 von der Stiftung Brückner-Kühner und der Stadt Kassel vergeben. Zugleich erhält der Dramatiker Ferdinand Schmalz aus Wien den Förderpreis Komische Literatur. Die Preise sind mit 10.000 bzw. 3.000 Euro dotiert. Die Kasseler Sparkasse unterstützt freundlich die Finanzierung. Karen Duve wird von Prof. Dr. Rainer Moritz, dem Leiter des Literaturhauses Hamburg, gelobt. Die Laudatio auf Ferdinand Schmalz hält die Lektorin Bettina Walther vom S. Fischer-Verlag. Karen Duve und Ferdi- nand Schmalz lesen Kostproben der Komik aus ihren Werken. Aus Hamburg kommt „Tu- lip, die singende Tulpe“ mit einer musikalischen Hommage an Preisträgerin und Preisträ- ger.

Anlässlich der Preisverleihung wird im Rathaus zugleich die Ausstellung „Die Schamzone einer Stadt“ eröffnet. Der Fotograf und Autor Johannes Kühner zeigt ungewöhnliche Stadtansichten Kassels nach einem Text seiner Stiefgroßmutter Christine Brückner. Die Ausstellung in der Seitenhalle im ersten Stock des Rathauses ist bis zum 28. Februar zu sehen.

Die Preisverleihung ist für alle Interessierten öffentlich. Da es keine Sitzplatzgarantie gibt, wird ein rechtzeitiges Erscheinen empfohlen.

Karen Duve, 1961 in Hamburg geboren, lebt als freie Schriftstellerin auf einem Hof in der Märkischen Schweiz. Sie erhält den Preis, weil, wie es im Urkundentext heißt, ihre Schreibkunst „seit den frühen Erzählungen das Komische vielseitig, interessant und auch riskant“ gestaltet. Ihr grotesker Humor tendiere zu Schwärze und Sarkasmus und erprobe auch die Grenzen des Komischen. Das gilt insbesondere auch für ihren letzten Roman „Macht“, aus dem Karen Duve unter anderem vortragen wird, nachdem sie den Preis ent- gegengenommen und sich ins Goldene Buch der Stadt Kassel eingetragen hat.

Ferdinand Schmalz wurde 1985 in Graz geboren und lebt in Wien. Er wurde vom Stift-ungsrat auf Vorschlag seines Verlages S. Fischer aus zahlreichen Einreichungen weiterer Verlage für den Förderpreis ausgewählt. Die Stücke des vielfach gefeierten jungen Büh- nenautors vermischen, so die Begründung des Stiftungsrates, das Derbe des Volkstheaters und die Feinheit der Poesie in einer melodiösen Kunstsprache. Gesellschaftskritik verbin- de Schmalz mit dem „lustvoll komischen Spiel mit Sprachbildern und ihrer Auflösung“.

Zum Hintergrund

Der Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor, 1985 erstmals vergeben, wurde der Stadt Kassel von der Stiftung Brückner-Kühner zum Geschenk gemacht. Er ist mit 10.000 Euro dotiert und wird Sprachkünstlern (im ersten Jahrzehnt des Preises auch Literatur-wissenschaftlern) zugesprochen, deren Werk sich auf hohem künstlerischen Niveau durch Humor, Komik und Groteske auszeichnet. Seit 1985 erhielten folgende Personen die Kas- seler Auszeichnung: Loriot, Eike Christian Hirsch, Ernst Jandl, Wolfgang Preisendanz, Irmtraud Morgner, Ernst Kretschmer, Robert Gernhardt, Walter Hinck, Christoph Meckel, Volker Klotz, Hanns Dieter Hüsch, Karl Riha, Max Goldt, Franzobel, Ingomar von Kieseritzky, Peter Bichsel, George Tabori, Franz Hohler, Eugen Egner, Ror Wolf, Katja Lange-Müller, Gerhard Polt, F.W. Bernstein, Peter Rühmkorf, Herbert Achternbusch, Thomas Kapielski, Ulrich Holbein, Wilhelm Genazino, Dieter Hildebrandt, Frank Schulz und zuletzt Wolf Haas.

Der Förderpreis Komische Literatur zum Kasseler Literaturpreis für grotesken Humor wird an deutschsprachige Autorinnen und Autoren verliehen, die noch in einer frühen Phase ihres Schaffens stehen. Der Stiftungsrat wählt die Preisträger aus Vorschlägen, die von Verlagen eingereicht werden. Bislang wurden folgende Personen ausgezeichnet: Frank Schulz (1999), Jochen Schmidt (2004), Tilman Rammstedt (2005), Jess Jochimsen (2006/2007), Philipp Tingler (2008), Michael Stauffer (2009), Rebekka Kricheldorf (2010), Jan Neumann (2011), Tino Hanekamp (2012), Wolfram Lotz (2013), Arno Came- nisch (2015) und Kirsten Fuchs (2016).

Die Jury bzw. der Stiftungsrat besteht aus der Lektorin Friederike Emmerling, der Lekto- rin Dr. Renate Jakobson, dem Schriftsteller Ingomar von Kieseritzky, dem Literaturwis-senschaftler und Autor Christian Maintz, dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Pape (Vorsitz), dem Literaturwissenschaftler Prof. Dr. Uwe Wirth und dem Direk- tor des Hauses für Poesie in Berlin Dr. Thomas Wohlfahrt. Die jeweilige Preisträgerin bzw. der Preisträger gehört für ein Jahr ebenfalls dem Stiftungsrat an.

Die Stiftung Brückner-Kühner wurde 1984 von dem Schriftstellerpaar Christine Brückner und Otto Heinrich Kühner (beide 1921-1996) ins Leben gerufen und ist heute ein Litera-turzentrum für die Kultur des Komischen, für zeitgenössische internationale Poesie sowie für die Erinnerung an Werk und Leben des Stifterpaares in dessen Wohnhaus. Geschäfts-führender Kurator ist der Literaturwissenschaftler Dr. Friedrich Block.

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